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Unsere Ziele:

Wir begleiten und bestärken Suchtkranke in ihrem Wunsch nach einer abstinenten Lebensweise.

Wir beraten und unterstützen Angehörige bei ihrem Zusammenleben mit einer / einem Betroffenen.

Wir reden nicht über Suchtkranke, sondern mit ihnen.


UNSERE GRUPPEN im
Überblick

32 Suchtkrankenhelfer betreuen zur Zeit insgesamt 21 Gruppen im Landkreis Schaumburg.

Dies sind die Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und deren Umfeld,

sowie die Gruppen Alkohol im Straßenverkehr (AiS).

Im Einzelnen handelt es sich um:

Die Vermittlung in die betreffenden Gruppen erfolgt über die


Offene Gruppen

Die offenen Gruppen sind neben den Beratungsstellen die ersten Anlaufpunkte für Suchtkranke und deren Angehörige.

Hier wird ihnen die erste Hilfestellung gegeben.

Die Aufnahme in die offenen Gruppen erfolgt ohne Vorbedingungen.

Das heißt, die Betroffenen können die Gruppenabende besuchen,

auch wenn sie noch Suchtmittelmissbrauch betreiben.

 

Ziel ist jedoch, dass sie während des Besuchs der offenen Gruppe vom Suchtmittel loskommen.

In den Gruppensitzungen werden aktuelle Probleme eines jeden Mitglieds besprochen.

Im gemeinsamen Gedankenaustausch kann jeder sich in das Gespräch einbringen, von seiner eigenen Situation bzw. von seinen eigenen Erlebnissen berichten.

So besteht die Möglichkeit, dass die Mitglieder sich untereinander helfen.

Das Ziel dabei ist: Hilfe zur Selbsthilfe.



Die Teilnahme von Abhängigen und Angehörigen an der offenen Gruppe stellt nur den ersten Schritt auf dem Weg in die Abstinenz dar.

Die Beratungsstellen der Diakonie entwickeln - wenn gewollt - mit dem Klienten weitere notwendige Hilfen, z. B. ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlungen.

Die Verweildauer in der offenen Gruppe soll in der Regel nicht länger als sechs Monate dauern, Ausnahmen sind mit den Gruppensprechern und der Beratungsstelle zu besprechen.

 

Die Nachsorge-Gruppen

Nach einer abgeschlossenen Therapie stellt sich oft die Frage:

"Und was nun?"

Die Erfahrung zeigt, dass die Nachsorge ein wichtiger Bestandteil für eine beständige Zukunft ist.

Unsere Nachsorgegruppen werden individuell geleitet und gestaltet.

Es besteht auch die Möglichkeit, als Paar an einer Gruppe teilzunehmen.

Ziel ist eine positive, lebensbejahende Einstellung und eine zufriedene Abstinenz.

Die Gruppenarbeit ist eine gute Unterstützung beim Aufbau eines neuen sozialen Umfelds.

 

Die Frauengruppe

Eine Nachsorgegruppe, die sich speziell an betroffene Frauen richtet.

Auch wenn wir eine gemischte Gemeinschaft sind, ist es für viele Frauen angenehmer und hilfreicher, "unter sich" zu sein.

 

Die Angehörigen-Gruppe

Nicht nur der Abhängige ist betroffen!

In einem geschützten Umfeld besteht hier die Möglichkeit, vieles anzusprechen, was in der Zeit der Begleitung eines Abhängigen mit einem selbst geschehen ist.

Die Erfahrung, mit diesen Erinnerungen nicht allein zu sein, hilft, sich aus gefühlten Fesseln zu lösen.

 


Gruppen Alkohol im Straßenverkehr "Selbstbewusst zur MPU"


Nicht immer ist der Verlust der Fahrerlaubnis auch ein sicheres Zeichen dafür, suchtkrank zu sein.

Jedoch steht in den meisten Fällen die Frage im Raum: Wie ist es um mich und mein Trinkverhalten bestellt?
Hier setzt die Gruppe AiS an.

Gemeinsam mit Therapeuten und Sprechern kann der Klient sich mit sich selbst und seinem Trinkverhalten auseinandersetzen (Selbstfindung).

Dieses gilt auch für Klienten, denen mehrfach der Führerschein entzogen wurde. Ziel ist nicht nur die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis, sondern sich mit dem Thema Suchtmittel im Straßenverkehr zu beschäftigen und die Bereitschaft der Mitarbeit zu signalisieren.
Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit der Gruppe und der Beratungsstelle für die Klienten wichtig, denn die Teilnahmebescheinigung kann nur durch die Beratungsstelle ausgehändigt werden.


Eine regelmäßige Gruppenteilnahme ist notwendig, um das angestrebte Ziel zu erreichen!

In Gesprächen wird mit dem Klienten seine persönliche Situation aufgearbeitet.

Die Kombination aus Einzel- und Gruppengesprächen bietet eine effiziente Lösung für die zu bewältigenden Probleme.

Beim Erkennen von Suchtproblemen wird dem Betroffenen die benötigte Hilfe angeboten.

Bei Bedarf ist die Vermittlung in eine Selbsthilfegruppe möglich.

Die Mitgliedschaft kann jederzeit vom Gruppenmitglied beendet werden.

 

Gruppe: Erwachsene Kinder aus suchtbelasteten Familien

Als Kinder in einer Suchtfamilie haben wir gelernt:

Vertraue nicht! - Fühle nicht! - Rede nicht!

 

So haben wir uns sicherer gefühlt und so konnten wir überleben.

Als Erwachsene ist es eher hinderlich, wenn wir nicht reden und unsere Bedürfnisse nicht äußern, wir isolieren uns.

Es findet kein Austausch zwischen Partnern statt.

Wenn wir nicht nah an unseren Gefühlen sind, sind wir auch von uns selbst entfernt.

Wenn uns das Vertrauen in die Menschen oder auch in das Leben generell fehlt, kann das in ein Leben in Angst oder in eine Depression führen.

Typische Schwierigkeiten von "erwachsenen Kindern" sind z. B:

·   sie fragen sich, was normal ist

·    sie kümmern sich lieber um andere als um sich selbst

·    es fällt ihnen schwer, Spaß zu haben

·    sie wünschen sich Nähe und haben gleichzeitig Angst davor.

·    sie fühlen sich isoliert und einsam

·    es macht ihnen Mühe, zu vertrauen

·    sie haben Angst vor zornigen Menschen und Autoritätspersonen

·    sie wollen alles unter Kontrolle haben

·    sie haben Angst, verlassen zu werden

·    sie fühlen sich minderwertig

Das Gefühl, nicht allein mit diesen Fragen und Problemen zu sein, sowie die Möglichkeit sich mit ähnlich Betroffenen in einem geschützten, vertraulichen Rahmen auszutauschen, ist ein hilfreicher und befreiender Schritt auf dem Weg zu mehr Verständnis für das eigene Verhalten.

Wer immer wieder kämpfen und sich beweisen musste, hat auch viele Stärken und Ressourcen, die wir in einem achtsamen und vertrauensvollen Umgang miteinander entdecken können.

Kontakt über die Beratungsstelle: 05721 - 993020

 

 

 

 

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Wir nehmen Ihre Anregungen gern entgegen. Vielen Dank.

Letzte Änderung:    18.05.18